Es wird richtig spannend um Kampf um die Playoff-Plätze der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd: Nach einer deutlichen Niederlage bei den RheinStars Köln am Samstag ist die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie eines von sieben Teams, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Tabellenplätze fünf bis acht machen können. Ohne Hannes Steinbach, Christian Skladanowski, Lukas Roth und David Pisic hatten Spielmacher Calvin Wishart (17 Punkte/5 Assists) und seine verbliebenen sieben Teamkollegen beim Tabellenzweiten keine Chance und mussten sich mit 57:121 (31:64) geschlagen geben.
Die Geschichte des Spiels am Faschingssamstag in der deutschen Karnevalshochburg ist schnell erzählt: Die Kölner konnten in Bestbesetzung antreten, gaben von Anfang an Vollgas und setzten sich bereits frühzeitig deutlich ab. Bis zur 8. Minute (17:15) hielten die ersatzgeschwächten Gäste mit, dann zogen die RheinStars mit einem 16:0-Lauf davon (33:15, 11. Spielminute) und hatten anschließend wenig Mühe, einen sehr deutlichen Heimsieg einzufahren und Tabellenplatz zwei zu verteidigen.
Die ersten vier Ränge im Süden der ProB sind damit voraussichtlich bereits vergeben. Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie liegt mit zehn Siegen und zehn Niederlagen vor den letzten sechs Hauptrundenspieltagen in einem Fünfervergleich der Plätze fünf bis neun auf dem siebten Rang. Weiter geht es mit dem dritten Auswärtsspiel in Folge am kommenden Samstag um 15:30 Uhr bei der Porsche BBA in Ludwigsburg.
Headcoach Alex King:
„Zu diesem Spiel gibt es nicht viel zu sagen, wir werden auch keine Ausreden suchen. Wir müssen in unserem nächsten Spiel unabhängig von allen äußeren Umständen eine Reaktion zeigen, vor allem in der Verteidigung. Es ist klar, dass es schwierig ist, wenn man mit vielen Punkten hinten liegt. Trotzdem muss man immer versuchen, mit Willen und Kampfgeist dagegen zu halten, um mit einem guten Gefühl aus so einem Spiel zu gehen, auch wenn man hoch verliert. Wir haben nach vielen Ballverlusten nicht mehr gezeigt, dass wir uns den Ball wieder zurückholen wollen. Natürlich haben heute viele Spieler gefehlt, und wir ein junges Farmteam. Wir haben aber auch ältere Spieler in der Mannschaft. Von ihnen verlange ich, sich nicht einfach so abschlachten zu lassen. Natürlich hat Köln eine sehr gute Mannschaft, aber mit dieser Einstellung hätten wir auch gegen ein Team aus der Regionalliga verloren. Nächste Woche in Ludwigsburg brauchen wir eine 180-Grad-Wende und müssen von Anfang an eine ganz andere Körpersprache zeigen. Mit so einer Leistung wie heute verdienen wir es nicht, in den Playoffs zu spielen.“
RheinStars Köln - VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 121:57
(31:15, 33:16, 29:16, 28:10)
Für Würzburg spielten:
Calvin Wishart 17 Punkte/1 Dreier (6 Rebounds/5 Assists), Emanuel Weymar 11/3, Matas Narvilas 10, David Gerhard 6/1 (7 Rebounds), Lucas Veller 5/1, Jonas März 3/1, Noah Wendland 3/1, Clemens Sokolov 2.
Top-Performer Köln:
Luca Michels 23/5, Jannis von Seckendorff 21 (4 Steals), Davi Remagen 18/2, Kemy Lagab 17/2.