Cheers for Charity – Gemeinsam für eine bessere Zukunft
Der Name „Cheers for Charity“ steht für den gemeinsamen Einsatz für den guten Zweck – mit einem symbolischen Anstoßen auf Solidarität, Zusammenhalt und neue Chancen. Ob auf dem Basketballfeld, im Alltag oder bei besonderen Anlässen wie unserem Benefizdiner – das Event bringt Menschen zusammen, die mit ihrer Unterstützung einen echten Unterschied machen.
Bei „Cheers for Charity“ verbinden wir sportliche Werte mit sozialem Engagement und zeigen, dass wir gemeinsam durch Teamgeist, Dialog und gegenseitige Hilfe Großes erreichen können – weit über das Spielfeld hinaus.
Die Ziele der Benefizgala „Cheers for Charity“ sind klar und bedeutend. Die Veranstaltung verfolgt vor allem vier Hauptziele:
- Spenden sammeln: Durch die Gala sollen Mittel generiert werden, um verschiedene Projekte der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und ihrer Partner zu unterstützen.
- Unterstützung von Schulprojekten: Dazu gehört der Aufbau einer Grundschulliga, wöchentliche Basketballangebote in mehr als 20 Schulen und die Organisation von Zusatzangeboten wie Camps und Spielbesuchen, um den Kindern und Jugendlichen regelmäßig sportliche und soziale Angebote zu ermöglichen.
- Förderung von Sozialprojekten: Hierbei geht es insbesondere um Programme wie „Sport vernetzt“ für Kita-Kinder, Kooperationen mit der Dirk Nowitzki Stiftung zur Förderung von Potenzialen von Kindern und Jugendlichen sowie die Unterstützung von Ganztagsangeboten und sozialen Projekten wie „Baskidball“.
- Nachwuchsförderung im Basketball: Das Ziel ist es, den Weg für junge Talente von den frühen Altersgruppen bis hin zum Profibasketball zu ebnen, und dabei eine ganzheitliche Förderung durch Athletiktraining, mentale Gesundheit und Ernährungsberatung anzubieten.
Diese Initiativen zielen darauf ab, den Zugang zu Bildung, Sport und sozialen Aktivitäten zu fördern, um eine nachhaltige und positive Veränderung in der Region zu bewirken.
Weitere Informationen zur Benefizgala finden Sie hier.
Würzburg als neues Zentrum für Bewegungsförderung bei Kindern
Mit einem ehrgeizigen Ziel und prominenter Unterstützung fiel am 13. und 14. November der Startschuss für das „Sport-Vernetzt“-Projekt in Würzburg. Das von Alba Berlin initiierte Programm, das von der easyCredit Basketball Bundesliga in ihre Nachhaltigkeitsstrategie integriert wurde, will Kindern in ihrer unmittelbaren Umgebung den Zugang zu Sport erleichtern. Der Fokus liegt dabei auf der Verbindung von Kitas, Grundschulen und lokalen Sportvereinen – ein Ansatz, der Bildung, Gesundheit und Gemeinschaft in den Vordergrund stellt.
Zum Auftakt kamen besondere Gäste wie Moritz Geske und David Gerold von der easyCredit BBL sowie René Hampeis von Alba Berlin nach Würzburg. Am ersten Tag stand eine strategische Planung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den lokalen Partnern wurde ein fünfjähriger Entwicklungsplan diskutiert, um die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Umsetzung zu schaffen.
Lindleinsmühle als Pilotprojekt: Am 14. November folgte der interne Kickoff in Würzburg. Als erster Sozialraum wurde der Stadtteil Lindleinsmühle ausgewählt – eine Gegend mit großem Potenzial für Bewegungsförderung und Vernetzung. Vertreter der lokalen Institutionen wie der Gustav-Walle-Grundschule, der Kita „Bunter Drache“, regionaler Sportvereine sowie der AOK kamen zusammen, um gemeinsam mit der Stadt und den Projektinitiatoren die nächsten Schritte zu definieren.
Judith Roth-Jörg lud in ihrer Rolle als Bürgermeisterin besagte Akteure offiziell ein und nahm persönlich an der Veranstaltung teil. Sie zeigte sich begeistert von der Idee, Kinder über die Grundschule hinaus für den Sport zu gewinnen. Die Stadt unterstützt das Vorhaben aktiv und sieht darin eine Chance, den Sport in Würzburg flächendeckend zu fördern.
Ein Highlight des Treffens war der Beitrag von René Hampeis, der das Projekt bereits in der Berliner Gropiusstadt etabliert hat. Er erläuterte, wie durch gezielte Zusammenarbeit von Bildungs- und Sporteinrichtungen Kinder nicht nur frühzeitig für Bewegung begeistert, sondern auch langfristig an Vereine herangeführt werden. Dieses Erfolgsmodell soll nun in Würzburg Anwendung finden.
Das „Sport-Vernetzt“-Projekt hat eine nachhaltige Vision und steht nicht nur für die Förderung des Nachwuchsleistungssports, sondern auch für eine flächendeckende Bewegungsförderung. Wolfgang Heyder, Gesellschafter bei den FIT/One Würzburg Baskets, ist eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt und skizzierte die Vision für Würzburg. Ziel ist es, den Sport als integrativen Bestandteil des Alltags von Kindern zu verankern. Unterstützt von der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie wird eine langfristige Strategie entwickelt, um den Vereinssport als festen Anker für Kinder und Jugendliche zu etablieren. Die Koordination des Projekt übernimmt vorerst U12-Trainer Maximilian Deinhart der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.
Eine Kooperation zwischen „Sport-Vernetzt“ und „Baskidball“, dem Projekt der Dirk Nowitzki Stiftung, bei dem ebenfalls eine Zusammenarbeit mit Jugendhilfe, Sportvereinen, Kommunen, Schule und Unternehmen im Vordergrund steht, ist ebenfalls ein Ziel, um eine ganzheitliche Förderstruktur zu bilden - vertreten von Silke Mayer, der ersten Vorsitzenden der Stiftung.
In den kommenden Monaten sollen weitere Details geklärt und konkrete Maßnahmen geplant werden. Der offizielle Projektstart in Lindleinsmühle steht kurz bevor, und mit dem Engagement der lokalen Akteure sowie der Unterstützung von Alba Berlin und der easyCredit BBL sind die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung gestellt. Mit „Sport-Vernetzt“ könnte Würzburg zu einem weiteren Vorbild für nachhaltige Bewegungsförderung in Deutschland werden – ein Projekt, das Kindern nicht nur den Zugang zu Sport eröffnet, sondern auch Gemeinschaft stärkt und Bildung fördert.
Fußball-Basketball-Austausch
Mit dem Austausch zwischen der U12-Mannschaft der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und der E- und D-Jugendder Würzburger Kickers wurde zu Beginn dieser Spielsaison ein spannendes Projekt ins Leben gerufen. Einmal im Monat treffen sich alle Kinder beider Mannschaften zu einem gemeinsamen Training, abwechselnd zum Fußball- und zum Basketballtraining.
Der Austausch ermöglicht den Kindern nicht nur ein soziales und interaktives Miteinander, was eine allgemeine Offenheit für Neues schaffen soll, sondern auch einen aufregenden Einblick in eine bisher eher ungewohnte Trainingsweise. Das primäre Ziel des Projekts ist es jedoch, von der anderen Sportart zu profitieren: Unterschiedliche Übungen und Kreativität lassen sich auf das eigene Training übertragen und schaffen eine gewisse Sensibilisierung in der Sinnhaftigkeit einzelner gezielter Übungen.
Die Übungen beim Basketball-Training bleiben die gleichen wie im regulären Training auch, lediglich in der Bepunktung wird der Ansatz geändert. Das bedeutet konkret, dass der Treffer-Anspruch der „Neulinge“ geringer ist als der der „Profis“. Auch gezielt eingesetzte „Handicaps“ der Basketballer, wie eine Verteidigung mit hinter dem Rücken verschränkten Händen, erleichtern den Fußballern die Möglichkeiten. Dadurch haben beide Seiten eine faire Chance auf ein Erfolgserlebnis. Auf ein Durchmischen der Gruppenkonstellationen wird ebenfalls geachtet, damit sich alle kennenlernen und voneinander gelernt werden kann.
Das Training gibt den Kindern auch die Chance, anderen Kindern in ihrer eigenen Sportart etwas beizubringen und Tipps zu geben, nämlich Lernen durch Lehren:
„Besonders mag ich die Übungen, in denen die Kinder in die Position des Trainers schlüpfen und den anderen Kindern im 1 gegen 1 Basics wie Korbleger und Pässe beibringen. Wenn dann aber mal ein Fußballer gegen einen anderen Fußballer im Basketball antreten will, finde ich das natürlich auch super!“, so Basketball-Trainer Maximilian Deinhart. Auch eine angenehme Gruppendynamik sei wahrzunehmen.
Ein Ziel für Maximilian Deinhart ist es nun, dass jeder von jedem lernt. Im driekten Unterschied der beiden Sportarten sei besonders das periphere Sehen und Erkennen von leeren Räumen sowie das Tempo der Fußballer zu beobachten, woran die U12-Basketballern auf jeden Fall trainieren sollten. Im Gegensatz dazu möchte er den Gästen den schnelleren Übergang von Offense zu Defense zeigen.
In jedem Fall sind Spaß am gemeinsamen Lernen und gegenseitigen Beibringen vorprogrammiert, was auf jeden Fall Vorfreude auf weitere gemeinsame Trainingseinheiten schafft.